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Scheitert Clemens am Vorschuss?

Verpufft der öffentlichkeitswirksame Erbschaftstreit um die Brauerei Veltins(INSIDE 947) schon vor Beginn? Kläger Carl-Clemens Veltins jedenfalls hat mit einer unbedachten Äußerung in einem Interview den Gerichtskostenvorschuss von 17 642 Euro auf 483.000 Euro erhöht. Nachdem der Streitwert in der Klage gegen seine Schwestern Susanne, 64,  und Frauke Veltins, 63,  zunächst auf 1 Mio Euro festgelegt wurde, hatte der derzeit von Bürgergeld lebende Carl-Clemens in einem seiner vielen Interviews von "30 Millionen Euro" gesprochen, die er als Ausgleich für das vor 30 Jahren ausgeschlagene Erbe gerne haben möchte.  Die Landgericht Arnsberg hat den Streitwert nun vorläufig auf 30 Millionen Euro hochgesetzt. Die Kostenrechnung über eine Nachzahlung in Höhe von 465 241 Euro sei dem Kläger übermittelt worden, heißt es vom Landgericht.

Für den 61-jährigen Carl-Clemens Veltins offenbar kein Problem. Gegenüber dem WDR erklärt er, "ich habe professionelle Prozesskosten-Finanzierer“. Diese würden die Kosten vorstrecken, um später einen Teil des erstrittenen Betrags zu bekommen.

Der vor knapp 30 Jahren enterbte Brauerei-Spross wird von Anwalt Michael Falter beraten, der auch Johannes Becker, den 38%-Gesellschafter der Privatbrauerei Gaffel, seit 15 Jahren im Kampf gegen Bruder Heinrich (starb 2017) und dessen Sohn Heinrich Philipp Becker vertritt.

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